Zotter. Mehr als nur süß
Als Familienunternehmen wird das Schokoladenwerk in Riegersburg von Josef und Ulrike Zotter geführt. Jährlich produziert ein Team aus 100 Mitarbeiterinnen (vorwiegend Frauen aus der Region) aus 160 Tonnen Zucker aus Paraguay, rund 1 Million Litern Tiroler Biobergbauernmilch und 460 Tonnen lateinamerikanischem, indischem und Kongo-Kakao die in alle Welt exportierten Schokolade-Kreationen. Das Sortiment ist breitgefächert: Ob fruchtig, nussig, alkoholisch, vegan oder glutenfrei, handgeschöpft, trinkbar oder Chocoshot – jede einzelne Sorte birgt den einzigartigen Zotter-Geschmack in sich. Und: Wo Zotter draufsteht, sind Bio und Fairtrade drin! Alle Rohstoffe kommen aus kontrolliert biologischem Anbau, seit 2004 ist Zotter Vertragspartner von Fairtrade Österreich, und die unverkennbare, humorige Verpackungen hat Designer Andreas h. Gratze mit Lebensmittelfarben auf umweltfreundlichem Papier entworfen.
Darüber hinaus initiierte Zotter zahlreiche soziale Projekte, wie etwa ZUKI – Spendenschokolade, mit der das Unternehmen Straßenkinder in Kalkutta unterstützt.
Zotter. Von der Bohne zur Schoko
Schoko-Laden-Theater nennt sich die Verkostungstour bei Zotter. Diese entführt Groß und Klein Schluck um Schluck und Stück für Stück in die Geschmacksvielfalt der Schokoladenwelt. An interaktiven Naschstationen holt der Besucher aus der kleinsten Gondel der Welt seine Lieblingstrinkschokolade, die „balleros Kesselbar“ liefert süße Knabberstückchen und die bekannten handgeschöpften Schokoladen ziehen am „Running Chocolate“ vorbei. Natürlich wird neben all dem süßen Genuss auch Wissenswertes über Schokolade und deren Herstellung vermittelt. Etwa im „Kakao-Kino“, das zur filmischen Reise zu Kakaobauern in Lateinamerika lädt. Und da Zotter als einziger europäischer Kakaodirektverarbeiter „bean-to-bar“ – also direkt von der Bohne zur Schokolade – produziert, können Erlebnistouristen den Chocolatiers bei der gesamten Schokoladenerzeugung zusehen – von der Röstung bis zum Conchieren.